Asbestfasern in älteren Gebäuden stellen ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Unsere Asbestanalyse gibt Ihnen Sicherheit und zeigt genau, ob gefährliche Fasern in Wohnräumen vorhanden sind. Eine wichtige Investition für die Sicherheit Ihrer Gesundheit sowie Ihrer Immobilie.
Warum bieten wir keine Schnelltests für Asbest an?
Asbest-Schnelltests, die sofortige Ergebnisse liefern, gibt es leider nicht, da die genaue Bestimmung von Asbest in Baumaterialien eine Analyse durch spezialisierte Labore erfordert. Anstatt eines Schnelltests können Sie unsere Tests als Express-Analyse im Bestellprozess buchen und Ihre Materialproben werden dann im Labor schneller auf Asbest analysiert.
In unseren akkreditierten Laboren der GBA-Group für Asbest können im modernen REM Verfahren selbst kleinste Asbestbelastungen bis zu einer Nachweisgrenze von 0,001% analysiert werden. Sollten Sie zusätzlich den Verdacht hegen, dass Sie und Ihre Umwelt durch künstliche Mineralfasern (KMF) belastet werden, besteht bei jedem Test die Option einer Zusatzanalyse.
Bei der Wahl der richtigen Analyse steht die Sicherheit Ihrer Gesundheit an erster Stelle. Bei IVARIO können Sie zwischen drei Analysen mit einer Nachweisgrenze von 0,1% und 0,001% sowie einer Hausstaubanalyse wählen. Je niedriger die Nachweisegrenze, desto präziser ist die Identifizierung von Asbest. Unterschiedliche Materialien können unterschiedliche Asbest Konzentrationen enthalten. Eine Auflistung der Materialien finden Sie unter den jeweiligen Analysen. Neben den Materialanalysen, können Sie Ihre Raumluft vor oder nach Bauarbeiten oder bei Neubezug einer Immobilie auf Asbest analysieren. Hierfür ist besonders die unkomplizierte Hausstaubanalyse geeignet. Einige Asbest-Analysen werden auch mit einer Nachweisgrenze von 1% angeboten. Da in der Realität jedoch nur wenige Materialien diesen Wert erreichen und dies Kunden eine falsche Sicherheit vermitteln könnte, bietet IVARIO diese Analysen nicht an.
IVARIO Laboranalysen erfolgen unmittelbar nach Erhalt Ihrer Probe. IVARIO ist Teil der GBA-Group - einer der führenden akkreditierten Labordienstleister Europas und Partner des Mieterschutzbund e.V.!
Asbest war jahrzehntelang einer der meistverwendeten Baustoffe. Heutzutage wird er als krebserregend eingestuft und kann Erkrankungen wie Asbestose verursachen. Liegt ein Verdacht auf Asbestbelastung vor, nehmen Sie diesen ernst und handeln Sie schnell. Ein Asbest-Test mit Laboranalyse verschafft Gewissheit. Die Laboranalysen bei IVARIO sind auf die Bedürfnisse von Gewerbe- und Privatkunden zugeschnitten und bieten eine zuverlässige Lösung zur sicheren Asbesterkennung. Wählen Sie aus drei Testverfahren, um schnell und präzise Klarheit zu erhalten:
Eine Asbestbelastung zu ignorieren birgt erhebliche Risiken: Für Privatpersonen und Gewerbetreibende drohen nicht nur gesundheitliche Folgen, sondern auch rechtliche Konsequenzen. Bei Gewerbetreibenden kommt erschwerend hinzu, dass Ihre Versicherungen für die Folgekosten einer unsachgemäßen Handhabung von Asbest keine Kosten übernehmen.
Unsere professionellen und für jedermann leicht verständlichen Laboranalysen auf Asbest sind speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten und sowohl für Gewerbetreibende und Firmen als auch für Privatpersonen die optimale Lösung.
Die Wahl der passenden Asbest-Analyse hängt davon ab, welche Materialien untersucht werden sollen und welche Nachweisgrenze erforderlich ist. Bei IVARIO können Sie zwischen einer Analyse mit der Nachweisgrenze von bis zu 0,1% und 0,001% wählen. Zudem können Sie eine Analyse mit einer Hausstaubprobe durchführen lassen. Eine niedrigere Nachweisgrenze ist bei bestimmten Materialien erforderlich. Das Analyseverfahren unterscheidet sich lediglich in der Probenvorbereitung und ermöglich eine Nachweisgrenze von bis zu 0,001 %.
Asbest stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar, insbesondere in schwach gebundenen Materialien wie Anstrichen, Dichtungen und Fensterkit. Diese können auch ohne Bearbeitung des Materials Asbestfasern in die Luft abgeben und zu schweren Gesundheitsschäden führen. Zwei Hauptkrankheiten stehen dabei im Vordergrund:
Daher ist bei der Handhabung von Asbest oder möglicherweise asbestbelasteten Materialien höchste Vorsicht geboten und es muss bei der Asbestentsorgung auf die Einhaltung der TRGS 519 geachtet werden.
Zwar ist Asbest selbst als Baustoff in allen seinen vorkommenden Formen wie Weißasbest, Braunasbest oder Grünasbest seit 1993 verboten, jedoch wurde er zuvor als wahres Wundermaterial häufig und vielseitig eingesetzt.
Egal ob in Eternit, Faserzement, Spritzasbest, Dachplatten, Wellplatten, Dachpappe, Bodenbelägen, Fugenmasse, Dämmwolle, feuerfester Kleidung, Türen oder auch im Straßenbelag: Asbest wurde beinahe überall verwendet, da das Material selbst äußerst strapazierfähig, haltbar und temperaturbeständig ist.
Der Name Asbest selbst unterstreicht dies: Der Begriff leitet sich vom griechischem asbestos ab – zu Deutsch „unvergänglich“.
Aus diesen Gründen ist ein Asbesttest beinahe unerlässlich, wenn man an Gebäuden vor dem Baujahr 1993 Sanierungen durchführen möchte oder wenn man feststellen möchte, ob eine Asbestsanierung notwendig ist.
Ein Asbest-Test ist besonders wichtig bei Sanierungen von Gebäuden, die zwischen 1930 und 1993 gebaut wurden. In diesem Zeitraum wurden verstärkt Materialien verwendet, die Asbest enthalten können. Dazu zählen beispielsweise Dachpappe, Putz oder Dichtungsmaterialien. Besonders betroffen sind Materialien wie z. B. Brandschutztüren, Gips, Putz, Heizungsisolation oder Vinylbeläge. Der richtige Asbest-Test liefert zuverlässige und sichere Ergebnisse, um anschließend gezielte Maßnahmen zu ergreifen.
Haben Sie bereits mit einer Sanierung begonnen? Oder sind Sie gerade in eine Wohnung oder ein Haus eingezogen und möchten gerne Gewissheit haben, ob Asbest dort in der Luft freigesetzt wurde? Dann ist der IVARIO Asbest-Test für Hausstaub das Richtige für Sie. Dank der detaillierten Anleitung des Testkits ist die Probenahme mit einem Klebestreifen kinderleicht und kann zuverlässig in unserem akkreditierten Labor ausgewertet werden. Überlassen Sie die Luftqualität in Ihren vier Wänden nicht dem Zufall und bestellen Sie sich den Asbest-Test Hausstaub für Ihr Zuhause.
Wenn Sie an Materialien wie Faserzement, Eternitplatten, Vinyl, PVC-Bodenbelägen oder Leichtbauplatten arbeiten, bringt dieser Test für Sie Licht ins Dunkle. Ihre Probe senden Sie an unser Fachlabor, wo diese von ExpertInnen unter Anwendung hochmoderner REM-Verfahren analysiert wird. Dieser Test wird streng nach VDI 3866-5 durchgeführt und ermöglicht eine Nachweisgrenze von bis zu 0,1% Asbestgehalt. Verlassen Sie sich auf unser Fachwissen und lassen Sie Ihre Materialprobe professionell untersuchen!
Wenn Sie befürchten, dass sich Asbest in Fugenmaterialien, Putz, Asphalt, Kleber oder dergleichen befindet, ist der Asbest-Test der Materialgruppe 2 die richtige Wahl. Mit dieser Analyse können geringe Asbestanteile untersucht werden. Durch die spezielle Probenvorbereitung gemäß VDI 3866-5 kann eine Nachweisgrenze von bis zu 0,001 % Asbestgehalt festgehalten werden.
Ein entscheidender Vorteil dieses Tests ist, dass er speziell für schwierige und komplexe Materialien geeignet ist. So werden Fasern entdeckt, die durch Abrieb und Abnutzung leicht in die Luft gelangen und ein erhöhtes Gesundheitsrisiko darstellen.
Lassen Sie prüfen, ob eine Asbestbelastung vorliegt, um sich selbst und Ihr Umfeld zu schützen.
ünstliche Mineralfasern (KMF) wie Glaswolle, Steinwolle, Mineralwolle, Kamilit und Kamelit stellen ebenso ein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar. Sie können ähnliche gesundheitliche Probleme wie Asbest verursachen. Im Gegensatz zu Asbest sind diese jedoch vom Körper abbaubar und stellen daher ein geringeres Risiko dar. Insbesondere Mineralfasern, die vor edm Jahr 2000 hergestellt wurden und kein RAL-Gütesiegel besitzen, können lungengängig und nachweislich krebserregend sein, weshalb Sie wie Asbest unter die TRGS (Technische Regelung für Gefahrenstoffe) fallen und dementsprechenden Handlungsrichtlinien unterliegen. Daher empfehlen wir, bei einem Asbest-Test zusätzlich auf KMF prüfen zu lassen, denn auch diese Fasern sind mit dem bloßen Auge unsichtbar. Mit unserer Laboranalyse erhalten Sie ein umfangreiches, verlässliches Ergebnis. Also testen Sie Ihre Umgebung auf die Belastung durch KMF und schützen Sie Ihre Gesundheit.
Die bekanntesten Vertreter der künstlichen Mineralfasern (KMF) sind Glaswolle, Steilwolle, Mineralwolle, Kamilit und Kamelit.
Insbesondere Mineralfasern, die vor 2006 hergestellt worden, sind lungengängig und können krebserregend wirken, so dass auch diese, ähnlich wie Asbest nach den Regeln der TRGS (Technische Regelung für Gefahrenstoffe) gehandhabt werden müssen.
Daher bietet es sich unbedingt an, einen Test auf KMF durchzuführen, falls Sie auf Nummer sicher gehen wollen und sich Gewissheit über die Belastung in Ihrer Umwelt verschaffen wollen.
KMF, genau wie Asbest, können sich lange als unerkannte Bedrohung in der Luft aufhalten und für eine schleichende Kontamination der Lunge sorgen, die erst nach Jahren bemerkt wird, wenn die Folgeschäden bereits vorhanden sind und sich die Symptome bemerkbar machen.
Verlassen Sie sich daher auf die Aussage von Experten und überlassen Sie Ihre Gesundheit nicht dem Zufall: Testen Sie Ihre Umgebung auf die Belastung durch Künstliche Mineralfasern!
Je nach Land gelten unterschiedliche Bestimmungen zur Analyse von Asbest. In Deutschland kann eine Asbestprobe sowohl unter einem Polarisationsmikroskop (PLM) als auch mit einem Rasterelektronenmikroskop untersucht werden.
Dabei hat das Rasterelektronenmikroskop einen eindeutigen Vorteil. Während das Polarisationsmikroskop nur eine 50-fache Vergrößerung zulässt, ermöglicht das Rasterelektronenmikroskop eine 300.000-fache Vergrößerung.
Somit können auch noch so kleine und ansonsten kaum auffindbare Asbestfasern und Asbestspuren aufgefunden, zugeordnet und untersucht werden, die unter einem PLM Mikroskop nicht erkannt werden können.
Daher sind Sie mit einer REM Asbest Analyse auf der sicheren Seite und können gewiss sein, dass Asbestspuren zuverlässig nachgewiesen werden können.
Sobald Sie das Asbest-Testkit Ihrer Wahl online bestellt haben, versenden wir es werktags innerhalb von 24 Stunden. Das Testkit ermöglicht Ihnen, auch ohne Vorkenntnisse eine Probe des auszuwertenden Materials zu entnehmen und dieses mit unseren Rücksendematerialien kostenfrei an unser Fachlabor zu schicken.
Mittels REM-Verfahren analysieren wir Ihre Probe in unserem akkreditierten Fachlabor. Nach wenigen Tagen steht Ihnen der Ergebnisbericht online zur Verfügung. Bei Rückfragen zu Ihre Testbericht stehen wir Ihnen gerne unterstützend zur Seite.
Asbest ist eine Bezeichnung für verschiedene faserförmige, kristalline Silikat-Minerale natürlichen Ursprungs. Diese Mineralfasern werden je nach Aufbereitung zu technisch nutzbaren Fasern unterschiedlicher Länge verarbeitet. Dank ihrer Hitzebeständigkeit und Elastizität war Asbest sehr beliebt und wurde häufig als Zuschlagstoff in vielen Baumaterialien eingesetzt.
Darüber hinaus ist Asbest ein besonders widerstandsfähiges Material, das gegenüber Korrosion und Witterung unempfindlich ist und ausgezeichnete Isoliereigenschaften besitzt. Der Name „Asbest“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „unvergänglich“, was auf genau diese Fähigkeiten hinweist.
Seit Oktober 1993 ist die Herstellung und Verwendung von Asbest aufgrund seiner nachweislich krebserzeugenden Wirkung verboten. Wenn Asbestfasern freigesetzt und eingeatmet werden, können sie in die Lunge gelangen und gesundheitliche Schäden verursachen. Trotz des Verbots begegnen uns viele langlebige Asbestprodukte bis heute im Alltag, da die Verwendung nicht direkt erkennbar ist. In vielen Fällen ist Asbest in bekannten Baustoffen wie Eternit oder Dachdichtungen zu finden, doch auch an weniger offensichtlichen Orten kann es verborgen sein. Ein Asbest-Test schafft Klarheit und sorgt für die nötige Sicherheit.
Obwohl die gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Asbest bereits vor dem Zweiten Weltkrieg bekannt waren und es seit den 1970er-Jahren als krebserregend gilt, wurde Asbest erst in den 1990er-Jahren vollständig verboten. Aber warum wurde es so lange eingesetzt?
Asbest hat den Vorteil der außergewöhnlichen Hitzebeständigkeit von bis zu 1000 Grad Celsius sowie eine hohe Resistenz gegenüber vielen aggressiven Chemikalien. Weiterhin verfügt Asbest über eine hohe Isolierfähigkeit, Elastizität und Zugfestigkeit. Diese Eigenschaften machten Asbest besonders für die Industrie attraktiv – von der Herstellung von Dämmmaterialien über Brandschutz bis hin zur Anwendung in der Bauwirtschaft.
Die Verzögerung des Verbots lässt sich teils durch die starke wirtschaftliche Lobby erklären, die von Asbest profitierte. Anzunehmen ist zudem, dass die Gesundheit der Menschen im 20. Jahrhundert nicht den Fokus hatte, wie heutzutage. Weitere Informationen über Asbest erhalten Sie in einem Beitrag von anstageslicht.de
Wenn Ihr Material oder der Hausstaub auf Asbest im Labor getestet wurde und das Ergebnis positiv ausgefallen ist, sollten Sie Folgendes beachten. Sofern es sich um intaktes Material mit fest gebundenem Asbest handelt, kann dieses an Ort und Stelle verbleiben. Intakte, asbesthaltige Bodenbeläge dürfen mit anderen Belägen überdeckt werden. Allerdings dürfen diese nicht miteinander verklebt werden. Asbesthaltige Putze stellen aufgrund Ihres geringen Asbestgehaltes in der Regel nur beim Rückbau oder bei schadhaften Wänden ein Problem dar. Bei Unklarheiten, ob es sich bei einem Material um festgebundenen Asbest handelt, empfiehlt sich in jedem Fall die Überprüfung durch geschultes Fachpersonal. Denn bei schwach gebundenem Asbest besteht immer Handlungsbedarf. Wenn Bindemittel altern, kann es schon durch Luftströme, Erschütterungen o.ä. zu einer Freisetzung von Asbestfasern kommen.
Daher empfiehlt es sich, einen Asbest-Sachverständigen zu konsultieren, der vor Ort die Lage einschätzt und Ihre Situation einordnet. Dieser sollte Sie zudem dazu beraten, wie die Entsorgung gestaltet und wie saniert werden muss.
Charakteristisch ist die Eigenschaft von Asbest, sich in feine Fasern zu zerteilen, die sich der Länge nach weiter aufspalten. Dadurch können sie leicht eingeatmet werden und langfristig in der Lunge verbleiben. Dort wird durch die Fasern das Gewebe gereizt. Durch diese Reizung oder das Wandern der Fasern bis zum Bauchfell können Lungenkrebs bzw. Tumore des Bauchfells entstehen. Bis zum Auftreten einer auf Asbestfasern zurückzuführenden Erkrankung können bis zu 30 Jahre vergehen. Deswegen ist es besonders wichtig, bei älteren Gebäuden oder bei Sanierungsarbeiten einen Asbest-Test durchzuführen. So haben Sie Gewissheit und können entsprechende Maßnahmen ergreifen.
Asbest fand in Deutschland ab ca. 1930 weite Verbreitung und wurde in mehr als 3.000 verschiedenen Produkten eingesetzt. Besonders intensiv war die Nutzung in den 1960er und 1970er-Jahren. Die häufigste Verwendung war Asbestzement, mit dem ganze Gebäude hergestellt wurden. Aufgrund der Langlebigkeit asbesthaltiger Materialien sind diese bis heute in alten Gebäuden zu finden. Erst im November 1993 trat in Deutschland ein Verbot für die Herstellung, den Verkauf und die Verwendung von Asbest in Kraft. In der EU besteht dieses Verbot erst seit 2005. Interessieren Sie sich für eine Immobilie, die vor 1993 gebaut wurde oder saniert Ihr Betrieb gerade eine solche Immobilie? Dann empfehlen wir Ihnen immer, diese auf Asbest zu prüfen.
Asbest wurde in einer Vielzahl von Produkten eingesetzt, vor allem in den Bereichen Bau und Industrie. Auch wenn der Stoff mittlerweile verboten ist, finden sich viele dieser Produkte noch heute in Gebäuden. Zum Einsatz kamen sie beispielsweise:
Es gibt im Allgemeinen zwei Testverfahren. Das PLM-Verfahren (polarisationsmikroskopische Analyse), bei dem die Untersuchung mithilfe eines Lichtmikroskops durchgeführt wird und das REM-Verfahren, bei dem die Probe unter einem Rasterelektronenmikroskop (kurz REM) untersucht wird.
Die PLM-Methode ist grundsätzlich einfacher und günstiger durchzuführen, aber auch ungenauer als die REM-Methode. Ein gutes Lichtmikroskop bietet eine 50-fache Vergrößerung, was bei weitem nicht an die 300.000-fache Vergrößerung eines Rasterelektronenmikroskops heranreicht. Das PLM-Testverfahren ist eine ältere Methode und wurde in der Vergangenheit häufig verwendet, bis sie durch die REM-Methode zum Nachweis von Asbest ersetzt wurde.
Das REM-Prüfverfahren kann als Goldstandard für die moderne Asbestprüfung angesehen werden. Rasterelektronenmikroskope können bis zu 300.000-fach vergrößern und ermöglichen so den Nachweis kleinster Asbestfasern. Dies ist ein großer Vorteil dieser Testmethode. Dies liegt daran, dass die Konzentration der Asbestexposition nicht mit der Fasergröße identisch ist. Und das ist bei der Analyse von blauem und braunem Asbest besonders wichtig.
Die REM-Prüfmethode hat eine deutlich höhere Auflösung, liefert zuverlässigere Ergebnisse und kann im Gegensatz zur PLM-Methode selbst kleinste Spuren von Asbest erkennen.. Ebenso ist die PLM-Methode der REM-Methode deutlich unterlegen, wenn nur kleine Probenmengen gesammelt werden können. Aufgrund der geringen Vergrößerung kann das PLM-Verfahren nicht verwendet werden, um Spuren von Asbestfeinfasern zuverlässig zu detektieren. Gerade wenn rechtssichere Ergebnisse gefordert sind, wird der REM-Analyse klar der Vorzug gegeben. Denn es zeichnet zuverlässige und genaue Analyseergebnisse auf, die im PLM-Testverfahren unentdeckt bleiben.
Der Preisunterschied zwischen den beiden Methoden beträgt etwa 10-15 € je Probe und Analyse in einem zertifizierten Labor. Aus objektiver Sicht, zur Zeit- und Kostenersparnis sowie zur Gewährleistung von Rechtssicherheit und Verlässlichkeit empfiehlt es sich daher, die Asbestproben direkt im REM-Prüfverfahren zu behandeln.
Asbestose ist eine schwere Lungenerkrankung, die durch langfristige Asbestbelastungen der Atemwege ausgelöst wird. Asbestfasern werden meist bei Renovierungsarbeiten freigesetzt und gelangen dann über belasteten Staub in die Lunge bzw. Atemwege.
Die Zeit bis zum Ausbruch der Asbestose liegt zwischen 10 und 40 Jahren. In den meisten Fällen kann die Erkrankung erst 20 bis 30 Jahre nach Beginn der Belastung diagnostiziert werden.
Asbestose ist als Berufskrankheit anerkannt und das wird auch auf die Folgekrankheiten Lungenkrebs oder Kehlkopfkrebs ausgeweitet, da jede einzelne Asbestfaser kanzerogen sein kann.
Ob Sie rechtlichen Pflichten unterliegen, hängt davon ab, ob Sie Privatperson oder Gewerbetreibender sind. Als Gewerbetreibender müssen Sie sich an strenge Auflagen des Arbeistsschutzrechts halten, um allen Mitarbeitenden den nötigen Schutz zu gewährleisten. Als Privatperson sind Sie von Pflichten nicht betroffen, sollten aber immer im Interesse der rechtlichen Vorgaben handeln, um Ihre eigene Gesundheit zu schützen. Zudem besteht bei Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften das Risiko, dass Ihre Versicherung die Zahlung für die entstandenen Schäden verweigert, sodass die Kosten vollständig auf Sie zurückfallen.
Grundsätzlich gilt: Niemand sollte sich selbst oder andere wissentlich den Gefahren von Asbest aussetzen. Sollte ein Verdacht auf eine Kontamination bestehen, empfiehlt es sich, ein professionelles Gutachten erstellen zu lassen. Unser Asbest-Test bietet hierfür die passende Lösung – sowohl für Privatkunden als auch für Gewerbetreibende. Mit zuverlässigen Analyseverfahren helfen wir Ihnen, rechtssicher und gesundheitsbewusst zu handeln.
Sollten Sie Auftraggeber für eine Sanierung sein, müssen Sie den Auftragnehmer vorab über mögliche Asbestrisiken aufklären. Jedoch ist es gerade für Privatpersonen schwierig, sich darüber im Klaren zu sein, ob es sich um asbestbelastetes Material handelt, daher besteht hier ebenfalls eine Pflicht seitens des Auftragnehmers, sich über das Vorhandensein von Asbest zu versichern. Da eine Firma, die im Auftrag einer Privatperson oder eines Unternehmens eine Sanierung durchführt, als „Erzeuger“ von Asbestabfällen aufgrund der durchgeführten Arbeiten gilt, ist sie ebenfalls in der Pflicht, diese korrekt anzumelden und entsorgen zu lassen. Sollte Asbest widerrechtlich entsorgt oder nicht korrekt angemeldet werden, kann dies strafrechtliche Konsequenzen haben.
Daher ist es schwer, die Verantwortungen für Auftraggeber und Auftragnehmer auseinander zu dividieren, da sie miteinander verkettet wird und der Auftragnehmer spätestens bei der Entsorgung von Bauschutt und möglicherweise asbesthaltigen Materialien in seiner eigenen Funktion zum Auftraggeber für die Entsorgung wird. Aus diesem Grund ist es auch für die Betriebe wichtig, die eine reguläre Tätigkeit durchführen (z.B. Dachdecker), die ursprünglich vom Auftraggeber nicht als asbestgefährdet gekennzeichnet wurde, sich über die Konsequenzen zu vergewissern. Denn es drohen im Ernstfall gleich mehrere Konsequenzen aufgrund der Gefährdung der eigenen Mitarbeiter, der unsachgemäßen Bearbeitung des Materials und der Gefährdung des Auftraggebers und der nicht vorschri
Zudem besteht bei Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften das Risiko, dass die Versicherung die Zahlung für die entstandenen Schäden verweigert, so dass die Kosten vollständig auf das Unternehmen zurückfallen. Folglich ist es nur zu empfehlen, dass sich sowohl Privatpersonen als auch Gewerbetreibende vor Beginn von Aktivitäten über die Sachlage informieren und im Zweifelsfall eine Asbestanalyse durchführen, um sich Sicherheit zu verschaffen.
Asbest gilt aufgrund seiner gesundheitlichen Risiken als gefährlicher Abfall und muss ordnungsgemäß nach TRGS 519 verpackt und entsorgt werden. Die Entsorgung darf ausschließlich in zugelassenen Anlagen erfolgen und erfordert spezielle Schutzmaßnahmen. Deshalb gibt es für die Entsorgung von Asbest extra Unternehmen. Diese übernehmen die Entfernung, den Transport und abschließend die Entsorgung. Dabei entstehen Kosten, die je nach Menge und Aufwand variieren.
Haben Sie Fragen zu einem Asbest-Test, zu den Analyseverfahren oder zur Entsorgung? Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder nutzen Sie unser Kontaktformular – wir stehen Ihnen rund um das Thema Asbest beratend zur Seite.